Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln in NRW fast doppelt so hoch wie 2020

Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln in NRW fast doppelt so hoch wie 2020 - (Foto: Nahrungsergänzungsmittel (Archiv))
Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 in 13 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 31.598 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel hergestellt worden. Das waren 19,4 % mehr als ein Jahr zuvor und 92,8 % mehr als im Jahr 2020, teilte das Statistische Landesamt mit. Rein rechnerisch könnte mit der im Jahr 2025 in NRW produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder Einwohner des Landes monatlich mit 146 Gramm Nahrungsergänzungsmitteln, wie z. B. Vitaminkapseln, Calciumbrausetabletten oder Proteinzusatznahrung für Sportlerinnen und Sportler, versorgt werden.

Wie das Amt weiter mitteilte, stieg die erzeugte Absatzmenge seit Beginn der expliziten Befragung nach Nahrungsergänzungsmittel im Jahr 2019 (damals 10.393 Tonnen) stetig an. Der Absatzwert der produzierten Nahrungsmittel lag 2025 bei 508,9 Millionen Euro und war damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 22,5 % höher als im Jahr 2024. Im Vergleich zum Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal sogar um 128,3 %. Auch im 1. Halbjahr 2026 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in NRW erneut mehr Nahrungsergänzungsmittel produziert.

Die Absatzmenge stieg zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,0 % auf 16.600 Tonnen mit einem nominalen Absatzwert von 271,3 Millionen Euro (+15,2 %). Deutschlandweit wurden im letzten Jahr 240.850 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel mit einem nominalen Absatzwert von 2,1 Milliarden Euro produziert. Davon entfielen 13,1 % der Absatzmenge und 24,4 % des Absatzwertes auf nordrhein-westfälische Betriebe.


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