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Polizei setzt bei Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel auf Gesichtserkennung

Polizei setzt bei Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel auf Gesichtserkennung - (Foto: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und Innenminister Roman Poseck (CDU) vor Ort am 12.03.2026)
Bei einer großangelegten Polizeikontrolle im Frankfurter Bahnhofsviertel sind am Dienstagabend 414 Personen überprüft worden. Wie das hessische Innenministerium am Freitag mitteilte, wurden dabei 36 Strafanzeigen gestellt, ein Haftbefehl vollstreckt und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie andere Vorschriften festgestellt. An der Aktion waren fast 200 Einsatzkräfte der Frankfurter Polizei, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz und der Bundespolizei beteiligt. Erstmals kam dabei eine bundesweit einzigartige Gesichtserkennungs-App zum Einsatz, um Personen ohne Ausweispapiere direkt vor Ort zu identifizieren.
Die Anwendung, die im Pilotbetrieb auf Polizei-Smartphones läuft, greift auf das Gesichtserkennungssystem des Bundeskriminalamts zu. Zusätzlich verstärkte eine mobile Wache im Kaisertor die Präsenz der Sicherheitskräfte im Viertel. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und Innenminister Roman Poseck (CDU) hatten sich am Donnerstagabend vor Ort über die Fortschritte des sogenannten 7-Punkte-Plans der Landesregierung informiert und eine Razzia begleitet. Poseck betonte, die Kontrollen seien ein klares Signal, dass es 'keinen rechtsfreien Raum' gebe. Die Beamten wurden bei ihrem Einsatz auch durch eine stationäre Videoschutzanlage unterstützt.

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