Polizei Bremen verhindert möglichen Angriff auf Polizeiwachen

Polizei Bremen verhindert möglichen Angriff auf Polizeiwachen - (Foto: Polizei (Archiv))
Die Polizei Bremen hat eine mögliche Gefährdungslage verhindert. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, hatte sie vor wenigen Wochen Hinweise auf einen Mann erhalten, der einen islamistisch motivierten, bewaffneten Angriff auf Polizeiwachen oder Polizeikräfte geplant haben soll. Daraufhin leiteten die Ermittler umfangreiche Recherchen ein und identifizierten einen 28 Jahre alten Mann aus Somalia. Der 2015 nach Deutschland eingereiste Mann, der über eine Aufenthaltserlaubnis verfügt, war in der Vergangenheit mehrfach polizeilich aufgefallen.
Ende April soll er zudem Holzpfähle in Richtung eines Funkstreifenwagens geworfen haben. Auf Antrag der Polizei erließ das Amtsgericht Bremen einen Durchsuchungsbeschluss. Dieser wurde am Dienstag unter Beteiligung von Spezialkräften vollstreckt. Der 28-Jährige leistete keinen Widerstand. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen, einer Befragung mit Dolmetscher und einer Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Krisendienst wurde er wegen Fremdgefährdung zwangsweise in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Sichergestellte Beweismittel, darunter mehrere Messer und Datenträger, werden derzeit ausgewertet. Die Behörden prüfen zudem aufenthaltsrechtliche Maßnahmen.

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