Nach mehreren beunruhigenden KI-Zwischenfällen forderten Tech-Firmen zuletzt eine Entwicklungspause. Brinkhaus sagte, es sei gut, dass die Debatte eröffnet worden sei. Es sei bemerkenswert, dass dies von den Tech-Unternehmen ausgehe. Brinkhaus erklärte, es sei "sehr wichtig, dass diese Diskussion mehr Platz auf der deutschen politischen Bühne einnimmt". Zugleich sagte Brinkhaus, ihm fehle allerdings der Glaube, dass der Vorstoß zur Verlangsamung der KI-Entwicklung "ernsthaft Frucht trägt".
Die Linken-Politikerin Donata Vogtschmidt pochte derweil auf eine strengere Regulierung auf internationaler Ebene. In der EU müsse die europäische KI-Verordnung jetzt nachgeschärft statt dereguliert werden, so Vogtschmidt. Gleichzeitig hoffe sie, dass man sich in der UN sehr bald auf erste rote Linien verständige, was den internationalen Einsatz von Künstlicher Intelligenz betreffe, ergänzte die Linken-Politikerin.