Pkw-Dichte in NRW steigt auf 593 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner

Pkw-Dichte in NRW steigt auf 593 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner - (Foto: Autos (Archiv))
Die Pkw-Dichte in Nordrhein-Westfalen ist Anfang 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % gestiegen. Das hat der Landesbetrieb IT.NRW am Mittwoch mitgeteilt. Demnach kamen zu Jahresbeginn auf 1.000 Einwohner 593 Personenkraftwagen, womit das Land auf dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg auch hier die deutschlandweite Pkw-Dichte um 0,4 % von etwa 590 auf ebenfalls ca. 593 leicht an.
Damit setzte sich der langfristig ansteigende Trend fort. Grund für diesen Anstieg war sowohl eine höhere Anzahl an zugelassenen Pkw, als auch eine leicht rückläufige Bevölkerungszahl in NRW. Der Kreis Euskirchen wies im Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte in NRW am 1. Januar 2026 mit ca. 834 Pkw je 1.000 Einwohnern die höchste Pkw-Dichte auf und lag damit auch deutschlandweit auf dem zweiten Platz. Diese hohe Anzahl an zugelassen Pkw im Kreis Euskirchen ist auf einige größere Unternehmen der Autovermietungsbranche zurückzuführen. Entfernt man bei der Berechnung die Anzahl gewerblich gemeldeter Pkw, so lag der Kreis Euskirchen mit etwa 616 privat gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohner lediglich auf dem fünften Platz in NRW. Der Kreis Olpe belegt dann mit einer Pkw-Dichte von 635 Platz 1, gefolgt vom Kreis Höxter mit 634 und dem Oberbergischen Kreis mit 620. Die niedrigste Dichte verzeichnete die kreisfreie Stadt Düsseldorf mit 377 je 1.000 Einwohner. Auf Ebene der Bundesländer war ebenfalls ein Anstieg der Pkw-Dichte für alle Flächenländer erkennbar, während die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg einen Rückgang verzeichneten. Am höchsten war die Dichte der insgesamt gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohner im Saarland mit etwa 649 Pkw, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit ca. 644. Berlin wies mit ca. 330 Pkw je 1.000 Personen wie im Vorjahr die geringste Pkw-Dichte auf. Bremen landete mit ca. 427 Pkw je 1.000 Einwohnern an vorletzter Position.

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