NRW importierte mehr Düngemittel

NRW importierte mehr Düngemittel - (Foto: Bauer auf Traktor (Archiv))
Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr mehr Düngemittel importiert als 2024. Das teilte der Landesbetrieb IT.NRW am Dienstag mit. Demnach stieg die Einfuhrmenge um 3,6 Prozent auf rund 1,1 Millionen Tonnen. Der Warenwert dieser Importe belief sich auf etwa 345,5 Millionen Euro. Zu den drei Hauptlieferländern zählten die Niederlande mit 545.900 Tonnen (130,9 Millionen Euro), gefolgt von Belgien mit 323.000 Tonnen (124,1 Millionen Euro).
Platz 3 belegte die Tschechische Republik mit 79.000 Tonnen (25,6 Millionen Euro). Mit einem Anteil von über 80 % der importierten Düngemittel hatten mineralische oder chemische Düngemittel aus Stickstoff den größten Anteil an der Importmenge. Tierische oder pflanzliche Düngemittel, mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie mineralische oder chemische Phosphatdüngemittel machten insgesamt mit rund 10 % einen geringen Anteil an den Düngemittelimporten aus. Im Jahr 2025 wurden 397.000 Tonnen Düngemittel aus NRW mit einem Gesamtwert von 257,5 Millionen Euro exportiert, das waren 31.826 Tonnen bzw. 9 % mehr als ein Jahr zuvor. Hauptabnehmerländer waren Belgien mit 84.500 Tonnen (35 Millionen Euro), die Niederlande mit 51.000 Tonnen (14,9 Millionen Euro) und Mexiko mit 50.800 Tonnen (31 Millionen Euro). Mit einem Anteil von über 60 % an den Düngemittelexporten hat NRW im Jahr 2025 mineralische oder chemische Düngemittel exportiert, gefolgt von mineralischen oder chemischen Stickstoffdüngemittel mit einem Anteil von über 20 %. Mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie tierische oder pflanzliche Düngemittel machten jeweils rund 6 % der Exportmenge aus. Die Exportmenge von mineralischen oder chemischen Phosphatdüngemitteln betrug 602 Tonnen.

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