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NRW führt einheitliche Software für Bafög-Anträge ein

NRW führt einheitliche Software für Bafög-Anträge ein - (Foto: Studenten in einer Bibliothek (Archiv))
Nordrhein-Westfalen stellt die Bearbeitung von Bafög- und Aufstiegs-Bafög-Anträgen auf ein landesweit einheitliches digitales Verfahren um. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilte am Dienstag mit, dass das Land dafür die Software "BAFSYS" des IT-Dienstleisters Datagroup eingekauft habe. Ziel sei es, die Antragsbearbeitung zu beschleunigen, da der weit überwiegende Teil der Anträge noch per Post oder E-Mail eingereicht werde. Im Jahr 2024 wurden in NRW rund 114.000 Bafög-Anträge und etwa 17.000 Anträge auf Aufstiegs-Bafög gestellt.
Die neue Software soll den rund 1.000 Sachbearbeitern in den Studierendenwerken, kommunalen Ämtern und der Bezirksregierung Köln einen virtuellen Arbeitsplatz mit elektronischer Akte bieten. Digitalisierungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) erklärte, dass die eigentliche Kernarbeit der Prozessoptimierung nun beginne. Bis zum Spätsommer 2026 soll die gesamte Infrastruktur aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Dabei werden auch bestehende Daten und laufende Vorgänge in das neue System überführt, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Unternehmens das zwölfte Bundesland, das sich für die IT-Lösung entscheidet.

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