Motorradfahrer nach Unfall in Hamburg-Barmbek-Nord gestorben

Motorradfahrer nach Unfall in Hamburg-Barmbek-Nord gestorben - (Foto: Symbolbild von dts)

Ein Motorradfahrer ist in Hamburg-Barmbek-Nord bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Das teilte die Polizei Hamburg am Montag mit. Demnach kam es bereits am Freitag gegen 14:53 Uhr in der Habichtstraße zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Nach bisherigen Erkenntnissen bog ein 73-jähriger Autofahrer mit seinem Ford Transit unmittelbar hinter einer Kreuzung nach links auf ein Grundstück ab, ohne vermutlich auf den Gegenverkehr zu achten.

Ein 53-jähriger Motorradfahrer, der dem Pkw entgegenkam und möglicherweise zu schnell unterwegs war, leitete eine Gefahrenbremsung ein, stürzte dabei und prallte gegen das Heck des Autos. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch eine Ersthelferin und später eintreffende Polizeibeamte erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen. Die Unfallaufnahme übernahm ein spezielles Team, das auch einen Sachverständigen und einen 3D-Scanner einsetzte. Da sich Hinweise auf eine körperliche Beeinträchtigung des 73-Jährigen ergaben, wurde dessen Führerschein beschlagnahmt. Die Unfallstelle war bis etwa 19:45 Uhr voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Ermittlungen dauern an.


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