Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach seinem Besuch im Weißen Haus zufrieden gezeigt. "Die Vereinigten Staaten respektieren Deutschland", sagte Merz am Nachmittag vor Journalisten.
Trump habe ihm gegenüber das finanzielle Engagement Deutschlands zur militärischen Aufrüstung mit dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro gewürdigt, so der Kanzler. Trump habe zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten, das sei "eine gute Nachricht".
Er sei sich mit Trump in der Bewertung des Mullah-Regimes einig gewesen.
Der Iran bedrohe die Existenz Israels und "Frieden und Sicherheit der gesamten Region". Man wisse allerdings "nicht, ob der Plan aufgeht", er sei "nicht ohne Risiko", so Merz.
In Bezug auf das Streitthema Zölle sagte der Kanzler, man wisse in Washington, dass für Deutschland und Europa nun eine Grenze erreicht sei. In Bezug auf den Ukraine-Krieg sagte Merz, er habe sich für höheren Druck gegenüber Moskau ausgesprochen.
Merz: "Die Vereinigten Staaten respektieren Deutschland"
über dts Nachrichtenagentur
03. März 2026 - 21:46 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland