Das Land Baden-Württemberg hat im Rahmen der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2026 rund 6,9 Millionen Euro für den Erhalt und die Sanierung von 63 Kulturdenkmalen freigegeben. Das hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen mitgeteilt. Die Förderung umfasst private, kirchliche und kommunale Vorhaben.
Von den 63 Maßnahmen entfallen 30 auf private Projekte, 23 auf kirchliche und zehn auf kommunale Vorhaben.
Zu den geförderten Maßnahmen zählen unter anderem die Außenhüllensanierung am Münster Unserer Lieben Frau in Villingen-Schwenningen mit 391.060 Euro, die Dachsanierung am Kloster Obermarchtal mit 303.870 Euro sowie die Dachdeckungsarbeiten der großen Halle der Multihalle Mannheim mit 457.620 Euro. Weitere Beispiele sind die Sanierung des Geiselbachkanals in Esslingen am Neckar mit 180.300 Euro und die Instandsetzung des Alten Rathauses in Neubulach mit 78.590 Euro.
„Die Denkmalförderung ist ein Zeichen unserer Wertschätzung für die Geschichte und Kultur unseres Landes“, sagte Ministerin Nicole Razavi. Das Land unterstütze Denkmaleigentümer seit über 40 Jahren. Private Antragsteller können eine Förderung von 50 Prozent der denkmalbezogenen Aufwendungen erhalten, Kirchen und Kommunen 33 Prozent. Das Programm wird aus Landesmitteln finanziert, der überwiegende Anteil stammt aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.
Land fördert 63 Kulturdenkmale mit 6,9 Millionen Euro
über dts Nachrichtenagentur
08. Mai 2026 - 10:35 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland