Kubicki grenzt sich von AfD ab

Kubicki grenzt sich von AfD ab - (Foto: Wolfgang Kubicki (Archiv))
Der voraussichtlich künftige FDP-Chef Wolfgang Kubicki grenzt sich deutlich von der AfD ab. Er werde keine Regierung mit AfD-Beteiligung wählen oder unterstützen, sagte Kubicki der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Brandmauer-Debatten lehne er aber ab. Das sei nicht die Sache der FDP, da könne sich die Union Gedanken machen.
Auf die Frage, ob für die FDP Kooperationen mit der AfD zulässig wären, wie sie der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) vorgeschlagen hatte, sagte Kubicki, er müsse der SPD keine Ratschläge zum Umgang mit der AfD geben. Er werde weder einen linken noch einen AfD-Ministerpräsidenten wählen noch sich oder die FDP in irgendeine Form politischer Abhängigkeit von ihnen begeben. Allerdings werde es für die FDP darum gehen, an die AfD verlorene Wähler zurückzugewinnen. "Bei der Bundestagswahl haben 1.200.000 Wähler uns in Richtung Union verlassen und 800.000 in Richtung AfD. Es ist natürlich naheliegender, dass Menschen, die sich schon mal für die FDP entschieden haben, wieder für uns entscheiden werden." Es gebe für ihn keine Wähler "erster und zweiter Klasse".

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