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Kritik an Hamburgs Olympia-Kampagne als elitäre Veranstaltung

Kritik an Hamburgs Olympia-Kampagne als elitäre Veranstaltung - (Foto: Eiffelturm mit Olympischen Ringen (Archiv))
Die Initiative NOlympia Hamburg hat die gestrige Präsentation der städtischen Werbekampagne für eine Olympia-Bewerbung scharf kritisiert. Die Kampagne war am Donnerstag auf der Elbphilharmonie-Plaza vorgestellt worden. Der Pressesprecher der Initiative, Eckart Maudrich, teilte mit, der Auftakt zeige, was im Großen zu erwarten sei: 'kein Festival für alle, sondern eine Exklusivveranstaltung für die oberen zehn Prozent – finanziert von der gesamten Stadtgesellschaft'. Er verwies auf die Einmalkosten der Spiele in Paris von drei Milliarden Euro, was fünf 'Elbtowern' entspreche.
Mittel für Bildung, Soziales, Kultur und Wohnen würden dadurch fehlen. Die Kritik richtet sich auch dagegen, dass die Informationskampagne präsentiert werde, bevor belastbare Zahlen zu Kosten und Finanzierung vorlägen. NOlympia Hamburg hatte sich ursprünglich 2015 formiert und nahm Mitte 2025 seine Arbeit wieder auf, weil der Senat erneut Steuermittel für die Bewerbung genehmigt habe.

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