Betroffen sind die Haltestellen "Heimersdorf" an der KVB-Linie 15 sowie "Florastraße", "Christophstraße/Mediapark" und "Rudolfplatz" an den KVB-Linien 12 und 15. Die Verwaltung legt dem Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 24. November, eine Beschlussvorlage vor. Anschließend sollen die jeweiligen Bezirksvertretungen die Vorlage beraten, bevor der Mobilitätsausschuss über die Umsetzung entscheidet. Blinde und sehbehinderte Menschen sollen sich in den vier Stadtbahnhaltestellen künftig besser orientieren können.
Dafür werden tastbare Bodenmarkierungen nachgerüstet, die eine sichere und selbstständige Fortbewegung erleichtern sollen. Aufzüge, barrierefreie Bahnsteighöhen und akustische Ansagen sind nach Angaben der Stadt bereits vorhanden.
Mit den neuen Leitsystemen soll die barrierefreie Ausstattung vervollständigt und die Attraktivität des ÖPNV gesteigert werden. Vorgesehen ist ein Baubeginn im Jahr 2027. Die Baukosten liegen nach Angaben der Stadt bei insgesamt rund 1,9 Millionen Euro brutto.
Die Herstellung der Barrierefreiheit an Haltestellen ist nach § 13 ÖPNVG NRW grundsätzlich förderfähig, weshalb die Maßnahme für das entsprechende Förderprogramm angemeldet wurde.