Köln legt Jahresbericht zum Hitzeaktionsplan 2025 vor

Köln legt Jahresbericht zum Hitzeaktionsplan 2025 vor - (Foto: Kölner Hauptbahnhof und Dom (Archiv))
Die Stadt Köln hat den Jahresbericht 2025 zu ihrem Hitzeaktionsplan vorgelegt. Das teilte das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Dienstag mit. Der Plan umfasst 36 Maßnahmen, um die Bevölkerung vor den Folgen extremer Hitze zu schützen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Verbreitung des Hitzewarnsystems des Deutschen Wetterdienstes, die Schaffung kühler Rückzugsorte und die Sensibilisierung der Bevölkerung.
Dazu werden unter anderem sogenannte Hitzespickzettel für verschiedene Stadtviertel erstellt, die schattige Plätze, Brunnen oder kühle Gebäude in der Nachbarschaft verzeichnen. Das Gesundheitsamt betreibt zudem ein medizinisch geleitetes Hitzetelefon, bei dem sich Bürger individuell beraten lassen können. Auch ein Hitzeregister steht zur Verfügung, um bei offiziellen Hitzewarnungen benachrichtigt zu werden. Der Bericht betont die wachsende Herausforderung durch den Klimawandel mit längeren und intensiveren Hitzewellen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Studien belegten erhöhte Sterberaten während Hitzephasen sowie einen steigenden Bedarf an medizinischer Versorgung. Der Hitzeaktionsplan wird von einer dauerhaften Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Gesundheitswesens, der Wissenschaft und weiterer Akteure weiterentwickelt.

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