"Wir machen Politik nicht für die nächste Wahl, sondern für die nächste Generation", mahnte Reddig. "Wir müssen das Land so modernisieren und aufstellen, dass jeder junge Mensch weiß, dass er hier eine gute Zukunft hat."
Es gehe um die Frage, ob das Steuersystem Leistung und Fleiß belohne, ob die Sozialsysteme künftig noch funktionierten und ob es in den nächsten Jahrzehnten genug Handlungsspielräume im Haushalt gebe, um in die Zukunft zu investieren. "Diese Fragen müssen am Ende der Legislaturperiode mit Ja beantwortet werden."
Die Bundesregierung brauche den Mut zu notwendigen Veränderungen, sagte Reddig. "Die Union hat diese Bundesrepublik durch wegweisende Grundsatzentscheidungen, die nicht immer populär waren, geprägt und aufgebaut: Westbindung, soziale Marktwirtschaft, Wiedervereinigung, Europa", sagte er. "Diesen Geist, diese Weitsicht und diesen Mut brauchen wir heute."
Die Junge Union trifft sich von Freitagabend bis Sonntag zum diesjährigen "Deutschlandtag" in Bonn. Am Samstag wird auch der Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz erwartet.