Holetschek warnt vor sozialer Kälte bei Sozialstaatsreform

Holetschek warnt vor sozialer Kälte bei Sozialstaatsreform - (Foto: Klaus Holetschek (Archiv))
Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, hat sich in die Debatte um die anstehende Sozialstaatsreform eingeschaltet. Er rief dazu auf, die Reformen am christlichen Wert der Nächstenliebe auszurichten. Das teilte die CSU-Fraktion am Freitag mit. Holetschek betonte, dass Zusammenhalt, Solidarität und Nächstenliebe das Fundament der Gesellschaft seien.
Diese Werte müssten die Leitlinie für die Reform des Sozialstaats bilden. Reformen müssten den Menschen dienen, die wirklich auf Unterstützung angewiesen seien. Gesundheit, Pflege und Rente seien keine bloßen Kostenstellen, sondern ein Versprechen auf Sicherheit, Würde und Verlässlichkeit. Der CSU-Politiker sprach sich für eine Modernisierung des Sozialstaats aus, warnte aber gleichzeitig vor einem kalten Wind im Land. Es müsse sichergestellt werden, dass sich Arbeit lohne, Leistungen verständlich seien und Verfahren einfacher würden. Der Kern des Sozialstaats müsse gestärkt werden, so Holetschek.

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