Hamburger SPD will Stadt "auch ohne Olympia-Rückenwind" voranbringen

Hamburger SPD will Stadt "auch ohne Olympia-Rückenwind" voranbringen - (Foto: Olympische Ringe (Archiv))
Die SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat die Entscheidung der Hamburger gegen eine erneute Olympia-Bewerbung respektiert. Das teilte Fraktionschef Dirk Kienscherf am Mittwoch mit. Die Bürgerschaft debattiert am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde über das Ergebnis des Referendums. Kienscherf erklärte, man habe sich ein anderes Ergebnis gewünscht, doch es sei richtig gewesen, die Bürger über "dieses besondere Zukunftsprojekt" entscheiden zu lassen.
Olympia sei nie Selbstzweck gewesen, sondern hätte als zusätzlicher Rückenwind für die Stadtentwicklung dienen sollen. Der klare Kurs für Hamburg hänge aber nicht von den Spielen ab, auch wenn diese mit Mitteln von Bund und IOC abgesichert gewesen wären. Die niedrige Beteiligung und das deutliche Nein in einigen Stadtteilen nehme man ernst. Für viele Hamburger seien andere Themen wie bezahlbares Wohnen, Mobilität, Bildung und Lebensqualität wichtiger. Die SPD werde daher weiter in diese Bereiche investieren, auch unter schwierigen wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Rahmenbedingungen. Hamburg als soziale, wirtschaftlich starke und bezahlbare Stadt weiterzuentwickeln, bleibe der Kern ihrer Politik.

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