Hamburger CO₂-Bilanz 2025: SPD fordert sozialverträglichen Klimaschutz

Hamburger CO₂-Bilanz 2025: SPD fordert sozialverträglichen Klimaschutz - (Foto: Fontäne an der Binnenalster in Hamburg (Archiv))
Die SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat auf die erste Schätzbilanz des Senats zu den CO₂-Emissionen der Stadt für das Jahr 2025 reagiert. Laut der Bilanz sind die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent gestiegen. Dies sei ein deutliches Zeichen für wachsende Herausforderungen im Klimaschutz, teilte der klimapolitische Sprecher Alexander Mohrenberg am Dienstag mit. Mohrenberg betonte, dass die verschärften gesetzlichen Vorgaben die Zielerreichung erheblich anspruchsvoller machten.
Dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass Klimaschutz gegen soziale Gerechtigkeit ausgespielt werde. Die Fraktion werde nur solche Maßnahmen akzeptieren, die sozialverträglich seien und die Lasten auf möglichst viele Schultern verteilten. Der Zukunftsentscheid habe nicht nur Jahreszahlen, sondern auch die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen vorgegeben. Der anstehende Maßnahmenkatalog müsse an Wirksamkeit, sozialverträglichem Klimaschutz und der Mitnahme der Menschen gemessen werden. Im Verkehrsbereich forderte Mohrenberg einen verstärkten Ausbau des klimaneutralen ÖPNV sowie den Einsatz moderner Infrastruktur und innovativer Technologien, anstatt immer wieder nur über Tempo 30 zu diskutieren. Nur mit konkreten Maßnahmen könne der CO₂-Ausstoß dauerhaft gesenkt werden.

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