Hamburg erzielt Rekordeinnahmen aus Bodenrechten

Hamburg erzielt Rekordeinnahmen aus Bodenrechten - (Foto: Euroscheine (Archiv))
Die Hamburger Kommission für Bodenordnung hat im vergangenen Jahr Einnahmen von über 41 Millionen Euro aus der Ablösung und Verlängerung von Wiederkaufsrechten erzielt. Das teilte die Finanzbehörde mit. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren dar. Im Geschosswohnungsbau wurden durch die Vergabe neuer Erbbaurechte 470 Wohneinheiten geschaffen, weitere 153 wurden durch Verlängerungen gesichert.
Auch für Einfamilienhäuser und Gemeinbedarf wie Kindertagesstätten wurden zahlreiche Rechte neu vergeben oder verlängert. Insgesamt entschied die Kommission über ein Finanzvolumen von rund 259 Millionen Euro. Finanzsenator Andreas Dressel betonte, dass die verstärkte Nutzung von Erbbaurechten und Wiederkaufsrechten ein zentrales Element der Bodenpolitik sei, um städtische Steuerungsmöglichkeiten zu sichern und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der städtische Grundbesitz konnte zudem um rund 43,5 Hektar erweitert werden.

Anzeigen