Insgesamt stellten die Beamten rund 70 Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität fest. Herausragend war der Fund von über 100 Kilogramm Marihuana und über 50 Kilogramm Haschisch in einem Postverteilerzentrum in Baden-Württemberg.
Weitere fünf Kilogramm Kokain wurden im Gepäck einer Passagierin am Flughafen Zürich sichergestellt. Österreichische Einsatzkräfte hoben zudem eine Cannabisplantage aus, Beamte aus Bayern zogen diverse Medikamente, unter anderem zur Substitutionstherapie, aus dem Verkehr. In Bayern wurden an 43 Kontrollstellen rund 480 Kräfte eingesetzt. Dabei kam es zu 64 Fahndungstreffern und 9 Freiheitsentziehungen.
Insgesamt stellten die Beamten rund 100 Straftaten fest und sicherten zwei Fahrzeuge. Aufgedeckt und zur Anzeige gebracht wurden auch Verstöße gegen das Verkehrs-, Ausländer- und Waffenrecht sowie Urkundenfälschungen.
Hinzu kamen zahlreiche Treffer bei zur Fahndung ausgeschriebenen Personen und Sachen. Der illegale Handel mit Betäubungsmitteln in der Grenzregion Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz bleibt nach Angaben der Ermittler ein wesentlicher Schwerpunkt der länderübergreifenden polizeilichen Kriminalitätsbekämpfung. Die beteiligten Sicherheitsbehörden wollen ihre gemeinsamen Maßnahmen deshalb konsequent fortsetzen.
Seit 1979 besteht die Arbeitsgruppe Südwest, in der Vertreter der betroffenen Länder gemeinsame Strategien gegen diese Form der Kriminalität entwickeln.