Gerlach warnt vor finanziellem Flächenbrand bei Krankenhäusern durch GKV-Reform

Gerlach warnt vor finanziellem Flächenbrand bei Krankenhäusern durch GKV-Reform - (Foto: Judith Gerlach (Archiv))
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat die Forderung der Spitzenverbände der Krankenhausträger nach Korrekturen am geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz unterstützt. Die Bundesregierung dürfe die Warnungen der Krankenhäuser nicht länger ignorieren, teilte Gerlach am Freitag mit. Es bestehe die große Gefahr eines finanziellen Flächenbrands, wenn der vorliegende Gesetzentwurf unverändert umgesetzt werde. Das bayerische Gesundheitsministerium werde deshalb in den anstehenden Bundesrats-Beratungen auf Änderungen dringen.
Die Kombination der verschiedenen Maßnahmen im Gesetz werde die wirtschaftliche Not vieler Krankenhäuser weiter verschärfen, so Gerlach. Ein Bürokratie-Entlastungsgesetz sei dringlicher denn je, wenn ungeordnete Insolvenzen auch versorgungsrelevanter Kliniken vermieden werden sollten. Ohne schnelle und massive Entlastungen von bürokratischen Anforderungen und personellen Vorgaben könnten die Kliniken die Einsparungen nicht stemmen, warnte die Ministerin. Die Kritik der Krankenhausträger in Bayern hatte zuvor bereits auf die befürchteten negativen Auswirkungen des Gesetzes aufmerksam gemacht.

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