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Gerlach fordert krisenfeste europäische Gesundheitssysteme bei Münchner Frauenfrühstück

Gerlach fordert krisenfeste europäische Gesundheitssysteme bei Münchner Frauenfrühstück - (Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026)
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat beim traditionellen Frauenfrühstück im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz für eine rasche Krisenvorsorge der europäischen Gesundheitssysteme geworben. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Gerlach betonte in der Münchner Residenz, Sicherheit dürfe nicht mehr nur als militärische oder außenpolitische Frage verstanden werden, da im Krisenfall auch die Gesundheitsversorgung gesichert sein müsse. Die Ministerin war gemeinsam mit der Hanns-Seidel-Stiftung Gastgeberin des Treffens.
Als Keynote-Speakerinnen nahmen die grönländische Außen- und Wissenschaftsministerin Vivian Motzfeldt sowie die Schweizerische Botschafterin in Deutschland, Livia Leu, teil. Gerlach unterstrich die Bedeutung internationalen Austauschs und diplomatischer Gesprächsbereitschaft angesichts der aktuellen weltpolitischen Herausforderungen. Gerlach forderte ein weitsichtiges und mutiges europäisches Handeln, das für Krisen jedweder Art wappne, insbesondere bei der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung. Sie betonte die wichtige Rolle von Frauen in der Außenpolitik, da sie Perspektiven der Stabilität und Diplomatie in eine männlich dominierte Politik einbrächten. Bayern bekenne sich klar zu Europa und wisse, dass Sicherheit untrennbar mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verbunden sei.



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