Angesichts der geringen Füllstände der Gasspeicher hat die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, vor steigenden Preisen für Gaskunden gewarnt. "Niedrige Speicherstände würden die bereits angespannte Lage auf den Energiemärkten in der kommenden Heizsaison weiter verschärfen", sagte Pop der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Für Privathaushalte kann das höhere Energiepreise bedeuten."
Man beobachte die Gasspeicherstände sehr genau und sehe mögliche Herausforderungen für den kommenden Winter.
"Die Einkaufspreise für Gas steigen seit Beginn des Krieges im Nahen Osten deutlich", so Pop.
Sie riet Gaskunden nun zur Vorsicht. Verbraucher sollten "jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht", sagte die VZBV-Vorständin. "Das schützt zunächst vor steigenden Preisen. Zugleich lohnt es, Preise zu vergleichen und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln", so Pop. "Das gilt insbesondere für Haushalte in der Grundversorgung."
Gasspeicher: Verbraucherschützer fürchten steigende Gaspreise
über dts Nachrichtenagentur
20. August 2026 - 00:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland