Bernd Beetz, Miteigentümer der Warenhauskette Galeria, hat nach der Freigabe eines Rettungskredits nun auch von der Politik und von Sozialpartnern Unterstützung gefordert und ein neues Konzept für die Filialen angekündigt.
"Für Galeria kann es nach der Kreditzusage weitergehen, doch die Lage bleibt angespannt", sagte er der "Bild" (Freitagausgabe). "Jetzt gilt es, gemeinsam mit Politik, Standorten, Vermietern und weiteren Stakeholdern tragfähige Lösungen zu finden. Unsere Strategie steht, aber unter den schwierigen Rahmenbedingungen ist es ein sehr großer Kraftakt diese umzusetzen."
Ohne Galeria würden viele Stadtzentren "spürbar an Attraktivität und Lebendigkeit verlieren", so Beetz.
Um eine Perspektive zu schaffen, benötige man dafür "die Politik, die Städte, die Vermieter und auch die Sozialpartner".
Man habe mit einem Kredit "jetzt den kurzfristigen Fortbestand gesichert, aber wir wollen auch eine langfristige und belastbare Zukunftsperspektive schaffen". Dafür kündigte er indirekt ein Sanierungsprogramm und ein neues Filialkonzept an. "Jetzt haben wir die Chance, unsere Strategien weiter umzusetzen, etwa mit modularen Flächenkonzepten, neuen Partnern und einem verbesserten Sortiment."
Galeria-Miteigentümer will Hilfe von Politik und Sozialpartnern
über dts Nachrichtenagentur
25. Juni 2026 - 20:40 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland