Die Stadt Frankfurt hat im vergangenen Jahr erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Zuwachs an Sozialwohnungen verzeichnet. Das hat das Dezernat für Planen und Wohnen am Montag mitgeteilt. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 standen demnach 25.972 Sozialwohnungen zur Verfügung, 462 mehr als im Vorjahr.
Insgesamt gibt es in der Stadt 30.839 Wohnungen im Rahmen der Mietwohnraumförderung für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen.
Der Zuwachs ist vor allem auf 638 neu entstandene oder sanierte Wohnungen zurückzuführen. Dem standen 188 Abgänge gegenüber, etwa durch auslaufende Bindungen. Trotz des positiven Trends bleibt die Lage auf dem Wohnungsmarkt angespannt. Zum Jahresende waren 7464 Haushalte mit insgesamt 19.672 Personen als sozialwohnungsberechtigte Wohnungssuchende registriert. Mehr als 60 Prozent dieser Haushalte wurden der höchsten Dringlichkeitsstufe zugeordnet.
Im vergangenen Jahr konnten 1419 Wohnungen an wohnungssuchende Haushalte vermittelt werden. Die Versorgungsquote lag bei 19 Prozent. Für das laufende Jahr liegen der Stadt bereits Förderanträge für insgesamt 1038 Wohnungen vor. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger betonte, die Schaffung und der Erhalt von gefördertem Wohnraum bleibe eine zentrale wohnungspolitische Aufgabe.
Frankfurt stoppt Abwärtstrend bei Sozialwohnungen
über dts Nachrichtenagentur
22. Juni 2026 - 16:25 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland