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Frankfurt führt KI-Assistenz für schnellere Wohngeldbearbeitung ein

Frankfurt führt KI-Assistenz für schnellere Wohngeldbearbeitung ein - (Foto: Frankfurt am Main)
Die Stadt Frankfurt am Main setzt ab dem 1. April ein KI-Assistenzsystem namens 'Wohni' ein, um die Bearbeitung von Wohngeldanträgen zu beschleunigen. Das teilte das Amt für Wohnungswesen mit. Im vergangenen Jahr gingen 17.460 Anträge ein, die durchschnittliche Bearbeitungszeit lag bei 4,5 Monaten. Das von einem Münchener Unternehmen entwickelte System prüft automatisch die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen, fordert fehlende Dokumente nach und bereitet die Datensätze für die Sachbearbeiter auf.
Die endgültige Entscheidung über den Antrag verbleibe jedoch weiterhin beim Menschen, betonte die Stadt. Dezernent Marcus Gwechenberger sprach von einem wichtigen Schritt für eine moderne und bürgernahe Verwaltung. Mit der Einführung des Systems reagiert die Stadt auf den seit Jahren konstant hohen Bedarf an Wohngeld und die damit verbundene hohe Arbeitsbelastung in der Behörde. Andere Kommunen wie Düsseldorf, Hannover und Potsdam setzen bereits vergleichbare KI-Lösungen ein. Die bisherigen Erfahrungen dort zeigten verkürzte Bearbeitungszeiten und verbesserte Arbeitsabläufe.

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