In Frankfurt am Main haben Polizeibeamte einen 30-Jährigen festgenommen, der nicht existente Tickets verkauft hat. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, wurden die Tickets für eine Konzertveranstaltung zuvor über soziale Medien angeboten. Bezahlt wurden die Schein-Tickets unter anderem über Finanzdienstleister.
Der Tatverdächtige hat durch seine betrügerischen Verkäufe einen finanziellen Schaden im mittleren vierstelligen Bereich verursacht.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor unseriösen Ticketanbietern und mahnt zur Vorsicht beim Kauf von Tickets außerhalb der offiziellen Verkaufswege. Viele gewerbliche Ticketanbieter untersagen mittlerweile den Weiterverkauf außerhalb der offiziellen Plattformen, um überteuerte Ticketpreise zu verhindern. Zudem sind die Tickets oft personalisiert, sodass bei privat erworbenen Tickets der Einlass bei einer Veranstaltung untersagt werden kann.
Ein Verifizieren der Tickets im Vorfeld ist häufig nicht oder nur erschwert möglich, sodass Käufer oft erst am Veranstaltungstag erfahren, ob das Ticket den Einlass ermöglicht. Die Polizei rät, beim Ticketkauf auf einschlägigen Online-Plattformen vorsichtig zu sein und die Nutzung von sogenannten "Freunde & Familie"-Bezahlfunktionen zu vermeiden, da Betrüger diese gezielt ausnutzen, um den Käuferschutz zu umgehen.
Festnahme nach Betrug mit nicht existenten Tickets in Frankfurt
über dts Nachrichtenagentur
05. Juni 2026 - 13:20 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland