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EU-Abgeordnete fordern Uefa zu möglichem WM-Boykott auf

EU-Abgeordnete fordern Uefa zu möglichem WM-Boykott auf - (Foto: UEFA-Logo (Archiv))
Mehrere EU-Abgeordnete von Grünen, Sozialdemokraten, Liberalen und Linken haben die Uefa aufgefordert, sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA klarer zu positionieren und mögliche Konsequenzen bis hin zu Boykotten zu prüfen. Anlass ist die Auszeichnung des früheren US-Präsidenten Donald Trump mit einem sogenannten "Fifa Peace Prize" durch den Weltverband Fifa, wie der "Spiegel" unter Berufung auf ein Schreiben der Abgeordneten berichtet. Zu den Unterzeichnern gehören etwa der Grüne Rasmus Andresen oder der Sozialdemokrat Matthias Ecke. In dem Schreiben an die Uefa-Spitze warnen die Abgeordneten vor einer Aushöhlung zentraler Werte des Fußballs.
"In den letzten Jahren, insbesondere während der Trump-Regierung, haben die Vereinigten Staaten politische Maßnahmen ergriffen und eine Rhetorik verwendet, die ernsthafte Zweifel am Respekt gegenüber dem Völkerrecht, demokratischen Standards und dem Prinzip der Selbstbestimmung aufkommen lassen", heißt es darin. Verwiesen wird unter anderem auf wiederholte Äußerungen im Zusammenhang mit Grönland. Dessen Bevölkerung sei zeitweise behandelt worden, als handele es sich um "ein strategisches oder wirtschaftliches Gut und nicht um eine Gemeinschaft mit dem Recht, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden". Die Austragung der WM 2026 dürfe solche Positionen nicht "normalisieren oder legitimieren".

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