Die Deutsche Bank hat sich im Streit um Steuerrückzahlungen für mehrere Cum-Ex-Fonds mit dem Fiskus und anderen Banken geeinigt. Laut aktuellem Geschäftsbericht der Bank konnte geklärt werden, wer welchen Teil der Steuerschuld übernimmt, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).
Bei zwei Fonds ging es um insgesamt 85 Millionen Euro, wovon 29 Millionen Euro auf die Deutsche Bank entfielen. "Die Bank hat sich an einer einvernehmlichen `Pool-Lösung` beteiligt, um Rechtsfrieden herzustellen", sagte ein Sprecher.
Nach Informationen des "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) betrifft die Lösung insbesondere zwei 2009 aufgelegten Spezialfonds. Weil es auch Einigungen bezüglich weiterer Fonds gab, ging es insgesamt um einen Steuerschaden von mehr als 200 Millionen Euro.
Bei den Cum-Ex-Geschäften wurden Aktien im Kreis gehandelt. Die Beteiligten ließen sich nicht bezahlte Kapitalertragsteuern erstatten. Wirtschaftlich machten die Geschäfte keinen Sinn - die Profite stammen aus der Steuerkasse.
Deutsche Bank einigt sich im Cum-Ex-Streit mit Fiskus und Partnern
über dts Nachrichtenagentur
17. März 2026 - 15:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland