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Dax legt zu - Bayer und Vonovia gefragt

Dax legt zu - Bayer und Vonovia gefragt - (Foto: Frankfurter Börse)
Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.998 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax schwankte im Tagesverlauf um den Vortagesschluss.
Am späten Nachmittag konnte er sich im Plus halten. "Wie schon der Terminmarkt gestern und auch die Vorbörse heute indizierten, setzt sich in New York der Abwärtstrend nach dem verlängerten Wochenende unvermindert fort", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Zusätzlich ist nach einem stärker als erwarteten Empire-State-Index zumindest in Teilen die Zinssenkungsfantasie wieder aus dem Markt gegangen, wenn diese denn überhaupt nach den schwächeren Daten vom Arbeitsmarkt jemals richtig zurückgekehrt war. Der Indikator hatte sich zuletzt immer wieder als sehr sprunghaft entpuppt und so kann sicherlich auch die heutige Überraschung nach oben erklärt werden." Lipkow zufolge dürfte die Zukunft an den Aktienmärkten stattdessen weiter maßgeblich von der Frage abhängen, ob und wie stark die Sorgen rund um die KI-Disruption in vielen wirtschaftlichen Sektoren noch ihre Spuren in den entsprechenden Aktien hinterlassen werden. "Zuletzt waren davon Softwarefirmen, Logistiker und Finanzdienstleister betroffen", erklärte er. "Im Dax spielen diese Sorgen allerdings eine eher untergeordnete Rolle, dennoch fokussieren sich auch hier die Anleger verstärkt auf die defensiven Sektoren und kaufen die Aktien von Vonovia, Bayer und Zalando." Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Bayer, Vonovia und Infineon an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Siemens Energy, Daimler Truck und Qiagen wieder. Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 30 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 67,20 US-Dollar, das waren 55 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1827 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8455 Euro zu haben.



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