Der CDU-Haushälter Yannick Bury hat sich dafür ausgesprochen, die Gesundheitsversorgung für Bezieher von Bürgergeld einzuschränken, die vor dem Bezug nicht gearbeitet haben.
Die Koalition müsse vor allem über Kostenreduzierung sprechen, sagte Bury dem "Focus". Dabei solle man sich an der früheren Sozialhilfe orientieren.
"Damals gab es de facto Unterschiede bei der Gesundheitsversorgung von Empfängern. Wenn Bezieher früher arbeitstätig waren, hatten sie oft einen umfassenderen Zugang zur Gesundheitsversorgung, für die anderen gab es Einschränkungen", sagte Bury.
Der CDU-Politiker forderte, dass auch über einen solchen Ansatz diskutiert werden sollte, um die Ausgaben selbst gesenkt zu bekommen.
Dass die Ausgaben für Grundsicherungsempfänger von den Versicherten bezahlt würden, sei falsch und könne auch nicht so bleiben, kritisierte Bury. Es könne aber gleichzeitig auch nicht nur darum gehen, die Kosten von einer Stelle zur nächsten zu schieben.
CDU will weniger Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger
über dts Nachrichtenagentur
07. Mai 2026 - 00:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland