CDU fordert Aussetzung der Neuorganisation der Schulbegleitung

CDU fordert Aussetzung der Neuorganisation der Schulbegleitung - (Foto: CDU-Logo (Archiv))
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat die sofortige Aussetzung der geplanten Neuorganisation der Schulbegleitung gefordert. Die geplanten Kürzungen und strukturellen Änderungen zum Schuljahr 2026/27 träfen viele Eltern völlig unvorbereitet und stellten Familien vor die grundsätzliche Frage, wie ihre betroffenen Kinder überhaupt noch zur Schule kommen könnten, sagte die bildungspolitische Sprecherin Birgit Stöver am Dienstag. Die CDU kritisiert, dass der rot-grüne Senat mit der Neuorganisation Tatsachen schaffe, obwohl die eigens eingesetzte Experten-Kommission zur Weiterentwicklung der Schulbegleitung ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen habe. Diese Kommission war im November 2024 eingesetzt worden, um die bestehende Praxis zu analysieren und Vorschläge für die zukünftige Ausgestaltung zu erarbeiten.
Ein Abschlussbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen liege bislang nicht vor, so die Fraktion. In einem Antrag fordert die CDU, die geplanten Änderungen auszusetzen, bis die Ergebnisse der Expertengruppe vorliegen und ausgewertet wurden. Zudem müsse sichergestellt werden, dass die Bewilligung von Schulbegleitungen weiterhin ausschließlich am individuellen Bedarf der Schüler ausgerichtet bleibe. Die Planungs- und Verfahrenssicherheit für Eltern, Schulen und Träger müsse in bewährter Form gewährleistet werden.

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