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Bundespolizei verlängert Waffenverbot im Bremer Hauptbahnhof bis März 2026

Bundespolizei verlängert Waffenverbot im Bremer Hauptbahnhof bis März 2026 - (Foto: Bremen Hbf (Archiv))
Die Bundespolizei hat das Verbot, gefährliche Gegenstände im Bremer Hauptbahnhof mitzuführen, um drei Jahre verlängert. Das teilte die Bundespolizeidirektion Hannover mit. Die sogenannte Allgemeinverfügung gilt nun bis zum 31. März 2026 und untersagt im gesamten Gebäude, einschließlich der Bahnsteige, das Mitführen von Waffen aller Art, gefährlichen Werkzeugen und Messern. Als Hintergrund nannte die Behörde, dass Körperverletzungsdelikte mit Waffen und das bloße Mitführen solcher Gegenstände in der polizeilichen Lage deutlich wahrnehmbar seien und die Sicherheit von Reisenden beeinflussten.
Die Einhaltung des Verbots werde durch Einsatzkräfte überwacht. Zuwiderhandlungen können einen Platzverweis, ein Bahnhofsverbot oder einen Beförderungsausschluss nach sich ziehen; auch ein Zwangsgeld ist möglich. Die Bundespolizei wies ergänzend darauf hin, dass Waffen in der Öffentlichkeit trügerische Sicherheit böten und oft zur Eskalation von Gewalt beitrügen. Als Alternative für Gefahrensituationen empfahl sie beispielsweise die Nutzung eines Taschenalarms, um Aufmerksamkeit zu erregen. Ausnahmen von dem Verbot sind in der Verfügung geregelt.

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