Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Deutschland haben zuletzt einen Schwung verloren. Von Januar bis August dieses Jahres flossen nur 42,7 Milliarden Euro an ausländische Direktinvestitionen ins Land, rund halb so viel wie im Vorjahreszeitraum, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ unter Berufung auf eine Auswertung von Zahlen der Deutschen Bundesbank. In den vergangenen zehn Jahren war der Betrag in diesen Monaten nur einmal niedriger.
Damit endete eine kurze Erholung: Für das Jahr 2025 hatte die Bundesregierung noch einen Zuwachs der ausländischen Direktinvestitionen registriert – getragen vor allem von Geldgebern aus anderen europäischen Ländern, während die Investitionen aus den USA zurückgingen.
Die Bundesregierung lädt kommende Woche zum „Invest in Germany Summit“ in die Hertie School of Governance in Berlin ein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sechs Minister sowie der Investitionsbeauftragte des Kanzlers, Martin Blessing, sollen dort unter anderem mit Blackrock-Chef Larry Fink und Amundi-Chefin Valérie Baudson über Investitionen in Deutschland sprechen.