Blume sieht Milliardenfreigabe als Bekenntnis zu Uniklinika-Bauprogramm

Blume sieht Milliardenfreigabe als Bekenntnis zu Uniklinika-Bauprogramm - (Foto: Markus Blume (Archiv))
Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat mehrere Hochschul- und Klinikbauprojekte in Milliardenhöhe freigegeben. Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) sprach am Donnerstag von einem „klaren Bekenntnis des Parlaments“ zum Uniklinika-Bauprogramm des Freistaats. Zu den genehmigten Vorhaben gehören unter anderem Maßnahmen am Uniklinikum Würzburg, am LMU-Klinikum Großhadern und an der medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. In Würzburg geht es um die Haupterschließung des Erweiterungsgeländes, in Augsburg um den Neubau des Zentrums für integrierte translationale Forschung.
Für Großhadern wurde die erste Ausschreibung zur Umsetzung der Neukonzeption des LMU-Klinikums an einen Totalunternehmer genehmigt. Blume gab im Ausschuss zudem einen Überblick über laufende und geplante Baumaßnahmen an den bayerischen Universitätsklinika. Nach Angaben des Ministeriums befinden sich derzeit 43 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro in Bauausführung oder Abfinanzierung. Weitere 42 Maßnahmen seien in konkreter Planung oder Konzeption. Auch im Hochschulbau wurden Projekte freigegeben. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sollen unter anderem das Erlanger Schloss für rund 76 Millionen Euro saniert und der zweite Bauabschnitt des Chemikums für 324 Millionen Euro gebaut werden. An der Technischen Universität Nürnberg können weitere Erschließungsmaßnahmen beginnen.

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