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Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für mehr Aufklärung über Endometriose

Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für mehr Aufklärung über Endometriose - (Foto: Judith Gerlach (Archiv))
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach wirbt zum Start des internationalen 'Endometriose Awareness Month' für eine stärkere Aufklärung über die chronische Erkrankung. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Gerlach betonte, es sei wichtig, dass Endometriose möglichst früh erkannt werde, was bislang in vielen Fällen erst spät oder gar nicht geschehe. Etwa jede zehnte Frau zwischen 10 und 50 Jahren sei von Endometriose betroffen, allein in Bayern seien es Schätzungen zufolge bis zu 460.000. Laut einer Umfrage für die AOK Bayern aus dem Jahr 2024 kannte fast die Hälfte der Befragten die Krankheit nicht.
Bis zur Diagnose vergingen im Durchschnitt sechs bis zehn Jahre, was für viele Betroffene fast ein Jahrzehnt voller Unsicherheit bedeute, so die Ministerin. Der Freistaat Bayern fördert mit rund drei Millionen Euro das Forschungsprojekt EndoKI, an dem mehrere bayerische Universitäten beteiligt sind. Ziel ist es, mithilfe künstlicher Intelligenz und moderner Bildgebung die Diagnose früher und standardisierter zu ermöglichen. Weitere Informationen hat das Ministerium in einem Faktenblatt zusammengestellt.

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