Bayern startet milliardenschwere Hochschulbau-Offensive

Bayern startet milliardenschwere Hochschulbau-Offensive - (Foto: Studenten in einer Bibliothek (Archiv))
Die bayerische Staatsregierung hat eine Hochschulbau-Offensive mit einem Volumen von einer Milliarde Euro beschlossen. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. Die Mittel stammen aus dem Bundes-Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und werden durch das Schnellbauprogramm ergänzt. Die Offensive gliedert sich in zwei Teile: eine Sanierungsoffensive für Bestandsgebäude und eine Schnellbauoffensive für Neubauten.
Insgesamt sollen über 120 Maßnahmen in einem Zeitraum von rund vier Jahren realisiert werden. Dazu gehören unter anderem die Teilsanierung des Walter-Schottky-Instituts an der Technischen Universität München, die Sanierung der Zentralbibliothek der Universität Würzburg sowie Dachsanierungen an der Universität Regensburg. Zugleich hat das Kabinett eine Novelle des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes auf den Weg gebracht. Kernpunkte sind unter anderem ein Verbot des KI-Verbots in Prüfungen, schärfere Regeln gegen Antisemitismus sowie ein beschleunigter Technologietransfer. Zudem fordert Bayern von der Bundesregierung Nachbesserungen an der geplanten Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung, um die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser zu verbessern.

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