Bayern startet Infoletter zum Schutz von LSBTIQ

Bayern startet Infoletter zum Schutz von LSBTIQ - (Foto: Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv))
Das Bayerische Sozialministerium hat einen neuen Infoletter zum Thema LSBTIQ veröffentlicht. Wie das Ministerium am Freitag mitteilte, soll das Angebot die Community stärken und über Hilfsangebote informieren. Die erste Ausgabe erscheint anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter-, Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai und widmet sich dem Schwerpunkt „Sicherheit von LSBTIQ“. Sozialministerin Ulrike Scharf betonte: „Der Schutz aller Menschen ist uns ein zentrales Anliegen.
Mit dem Infoletter machen wir deutlich, dass Bayern hinschaut, unterstützt und konsequent gegen Hass, Hetze und Gewalt vorgeht.“ Der Letter entstand aus einer interministeriellen Arbeitsgruppe „Gewaltschutz und Gewaltprävention“ gemeinsam mit dem Innen- und Justizministerium. Er bündelt bayernweite Anlaufstellen, darunter psychosoziale Beratungsangebote, Meldestellen für Hate Speech und spezielle Beratungsstellen bei der Polizei. Ein besonderer Fokus liege darauf, Betroffene niedrigschwellig zu erreichen und Hemmschwellen abzubauen, so Scharf weiter. Der Infoletter enthält neben Beratungsinformationen auch Hinweise zur Anzeigeerstattung, Spurensicherung, Opferrechten und spezialisierten Unterstützungsangeboten, etwa für von rechter Gewalt betroffene LSBTIQ. Das Ministerium will damit einen Beitrag zur Sichtbarkeit bestehender Hilfsstrukturen und zur Sensibilisierung für LSBTIQ-feindliche Gewalt leisten. Der Infoletter steht ab sofort auf der Homepage des Sozialministeriums zur Verfügung.

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