Baden-Württemberg gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Baden-Württemberg gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit - (Foto: Straßenverkehr (Archiv))
Baden-Württemberg hat sich an einer neuen EU-Initiative für grenzüberschreitende Testfelder zum autonomen Fahren beteiligt, teilte das Verkehrsministerium in Stuttgart mit. Mehr als zehn Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung, um die Entwicklung und den Einsatz autonomer Fahrzeuge europaweit besser zu koordinieren. Die Initiative geht auf den Industrial Action Plan für die europäische Automobilbranche zurück, mit dem die EU-Kommission die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors stärken will. Landesverkehrsministerin Nicole Razavi betonte, autonomes Fahren sei eine Schlüsseltechnologie für die Mobilität der Zukunft.
Software- und KI-definierte Fahrzeuge würden die Entwicklung der Automobilindustrie in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Baden-Württemberg spiele mit seiner starken Wirtschaft, weltweit führenden Unternehmen und exzellenten Forschungslandschaft in der vordersten Liga. Mit Frankreich und der Region Grand Est habe das Land einen starken Partner an der Seite, um grenzüberschreitende Testfelder für autonomes und vernetztes Fahren aufzubauen. Ziel der Initiative ist es, grenzüberschreitende Anwendungsfälle des autonomen Fahrens zu ermöglichen und Genehmigungs- sowie Zulassungsverfahren stärker aufeinander abzustimmen. Dafür wurden zwei Arbeitsstränge eingerichtet: einer befasst sich mit regulatorischen Fragen und der Harmonisierung nationaler Rahmenbedingungen, der andere mit der praktischen Umsetzung und dem Austausch von Erfahrungen. Baden-Württemberg bringt seine Expertise aus dem Testfeld Autonomes Fahren in Karlsruhe sowie aus laufenden Kooperationen mit der Region Grand Est in die Initiative ein.

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