Annika Fohn vertritt Nordrhein-Westfalen im EU-Ausschuss der Regionen

Annika Fohn vertritt Nordrhein-Westfalen im EU-Ausschuss der Regionen - (Foto: Sitzung des NRW-Landtages (Archiv))
Die Landtagsabgeordnete Annika Fohn (CDU) ist neues ordentliches Mitglied für Nordrhein-Westfalen im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR). Das hat der Rat der Europäischen Union auf Vorschlag der Landesregierung beschlossen, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Fohn wird das Land für die verbleibende Mandatsperiode bis 2030 in dem Gremium vertreten. Europaminister Nathanael Liminski erklärte, mit Fohn werde die Stimme Nordrhein-Westfalens in Europa gestärkt.
Gerade in Zeiten grundlegender Veränderungen in der Europäischen Union komme es darauf an, die Perspektiven der Menschen aus dem Land frühzeitig in europäische Entscheidungen einzubringen. Die Abgeordnete könne diese Perspektiven mit politischem Gespür und der notwendigen Klarheit vertreten. Die Benennung einer Landtagsabgeordneten unterstreiche die enge Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Landtag in Europaangelegenheiten. Fohn selbst betonte die enge Verbindung Nordrhein-Westfalens mit Europa, die sie als Abgeordnete aus der Grenzregion Aachen täglich erlebe. Sie wolle diese Eindrücke in den Ausschuss einbringen und Brücken zwischen den Regionen Europas bauen. Die CDU-Politikerin ist seit 2022 Mitglied des Landtags und vertritt den Wahlkreis Aachen II. Sie ist die erste Frau, die seit Gründung des AdR im Jahr 1994 für Nordrhein-Westfalen in dieser Institution tätig ist. Der AdR ist als beratendes Organ in die europäische Gesetzgebung eingebunden.

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