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Charité ist Teil der bundesweiten „Initiative Transparente Tierversuche“

Charité ist Teil der bundesweiten „Initiative Transparente Tierversuche“ Foto: Charité
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Berlin, 01.07.21.- Forschungseinrichtungen in Deutschland und ganz Europa verpflichten sich mit dem heutigen Tag, transparent über Tierversuche zu informieren. Zugleich wollen Forschende der Lebenswissenschaften den öffentlichen Dialog über tierexperimentelle Forschung aktiv mitgestalten und Wissen vermitteln. Neben der Charité – Universitätsmedizin Berlin gehören derzeit 47 Universitäten, Klinika, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, forschende Unternehmen sowie Fachgesellschaften und Förderorganisationen zu den Unterzeichnenden der „Initiative Transparente Tierversuche". Die Informationsplattform wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Allianz der Wissenschaftsorganisationen getragen.

Die moderne biomedizinische Forschung greift auf eine Vielzahl von Methoden zurück. Erkenntnisse, die beispielsweise dazu beitragen, Erkrankungen besser zu verstehen oder neue Behandlungsoptionen zu entwickeln, können anhand von Zellkulturen, Organoiden, Computersimulationen oder auf anderen innovativen Wegen gewonnen werden. In einigen Bereichen – sei es in der Grundlagenforschung, der angewandten klinischen Forschung oder beim Verstehen ganz neuer Erkrankungen, wie im Fall von COVID-19 – ist die tierexperimentelle Forschung bis heute unerlässlich.

In der Forschung verantwortungsbewusst und nach den 3R-Prinzipien mit Tieren zu arbeiten, ist das eine. Die Notwendigkeit der Arbeiten zu verstehen und darüber zu sprechen, das andere. „Einer transparenten und offenen Kommunikation zu diesem gesellschaftlich kontrovers diskutierten Themenfeld fällt eine besondere Bedeutung zu", sagt Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité. Beides sei Teil guter wissenschaftlicher Praxis und glaubwürdiger Wissenschaftskommunikation. „Bereits 2018 hat die Charité mit Charité 3R begonnen, eine interne Struktur zu schaffen mit dem Auftrag, die Übertragbarkeit tierexperimenteller Studien zu verbessern und die Entwicklung von Alternativmethoden voranzutreiben. Gleichzeitig ist ein breites Informationsangebot für Bürgerinnen und Bürger, unter anderem auf den Internetseiten von Charité 3R, entwickelt worden", so Prof. Pries. Dort sind die jährlichen Versuchstierzahlen transparent einsehbar. Auch informiert die Charité darüber, in welchen Bereichen Tierversuche durchgeführt werden und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Die „Initiative Transparente Tierversuche" reiht sich in verschiedene kommunikative Aktivitäten europa- und weltweit ein. Anlass ist der von der European Animal Research Association (EARA) initiierte, internationale „Be Open about Animal Research Day" – ein Aktionstag am diesjährigen 1. Juli, in dessen Rahmen Beispiele für Offenheit und Transparenz in der tierexperimentellen Forschung geteilt werden. Hier finden Sie alle Informationen dazu:

Eine Information der Charité, Universitätsmedizin Berlin

Annegret Schöne
01.07.2021 13:30:55
Ich denke, im Fall von COVID-19 sind Tierversuche wohl unausweichlich.
Carla Kunert
01.07.2021 13:45:42
Finde ich echt super
Tanja Dunkel
01.07.2021 15:55:04
Es bleibt dabei, ich bin gegen Tierversuche, diese Transparenz kann nur ein erster Schritt in diese Richtung sein.
Chris Freiberg
01.07.2021 20:34:55
Super Artikel!
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