CDU fordert mehr Engagement bei ME/CFS und Post-COVID in Hamburg

CDU fordert mehr Engagement bei ME/CFS und Post-COVID in Hamburg
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat die Ankündigung einer Expertenanhörung zu ME/CFS und Post-COVID durch die rot-grüne Regierung als ersten Schritt begrüßt, aber weitergehende Maßnahmen gefordert. Das teilte die gesundheitspolitische Sprecherin Christin Christ am Freitag mit. Bereits im Juni hatte die CDU einen detaillierten Antrag mit konkreten Maßnahmen wie der Einrichtung eines interdisziplinären Kompetenzzentrums, Informationskampagnen und Fortbildungen für medizinisches Personal eingebracht. Rot-Grün hatte den Antrag zwar in den Gesundheitsausschuss überwiesen, aber bislang keine eigenen Lösungsvorschläge vorgelegt. Christ kritisierte, Hamburg hinke im bundesweiten Vergleich bei der Versorgung von ME/CFS- und Post-COVID-Erkrankten deutlich hinterher.
Während andere Bundesländer spezialisierte Ambulanzen eingerichtet hätten, verweise der Senat auf kostenintensive Privatangebote. Die Expertenanhörung dürfe kein symbolischer Akt bleiben, sondern müsse zu konkreten Verbesserungen führen.

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