Newcastle-Krankheit breitet sich in Brandenburger Landkreisen weiter aus

Newcastle-Krankheit breitet sich in Brandenburger Landkreisen weiter aus - (Foto: Hühner (Archiv))
Im Land Brandenburg sind weitere Ausbrüche der Newcastle-Krankheit bei Geflügel festgestellt worden. Das teilte das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am Dienstag mit. Insgesamt gibt es nun acht bestätigte Ausbrüche, von denen auch zwei Kleinsthalter betroffen sind. Im Landkreis Oder-Spree wurden klinische Auffälligkeiten in einem Legehennenbetrieb mit etwa 73.000 Tieren entdeckt.
Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Ausbruch am 16. März. Bei zwei Kleinsthaltern im Landkreis Spree-Neiße wurde die Krankheit amtlich festgestellt, nachdem zahlreiche Tiere plötzlich verendeten. In bereits betroffenen Betrieben in den Landkreisen Spree-Neiße und Dahme-Spreewald wurden weitere Fälle bei etwa 49.500 beziehungsweise 169.000 Tieren bestätigt. Die Landkreise ordnen nun die tierschutzgerechte Tötung der Tiere an und richten Schutzzonen im Radius von mindestens drei Kilometern sowie Überwachungszonen von mindestens zehn Kilometern um die Ausbruchsbestände ein. Die epidemiologischen Ermittlungen werden fortgeführt. Das Ministerium ruft Geflügelhalter dazu auf, ihre Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und zu optimieren.

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