Ermittlungen nach Brand in Cottbus

Ermittlungen nach Brand in Cottbus - (Foto: Bundespolizei (Archiv))
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, nachdem Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag mehrere Flaschen mit brennbaren Flüssigkeiten gegen die Fassade eines Wohnprojektes in der Parzellenstraße geworfen haben. Dies teilte die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße mit. Die Beamten konnten einen dadurch entstandenen Kleinbrand in der Nähe des Hauses löschen.
Verletzt wurde niemand. Kriminaltechniker sicherten noch in der Nacht Spuren am Tatort. Aufgrund der Tatsache, dass sich zur Tatzeit Personen in dem Haus aufhielten, ermittelt die Polizei zunächst wegen des Verdachts des versuchten Mordes, vorbehaltlich der konkreten Bewertung durch die Staatsanwaltschaft. Da es sich um ein alternatives Szeneobjekt handelt, hat der Staatsschutz eine gemeinsame Ermittlungsgruppe mit der Mordkommission gegründet. Nach ersten Zeugenaussagen wurden zwei Personen bei der Tat beobachtet. Die erste Person wird als männlich, etwa 15 bis 20 Jahre alt, mit einer Tätowierung am linken Unterarm, in schwarzer Kleidung und kurzer Hose sowie einer schwarz-weiß-roten Sturmhaube beschrieben. Die zweite Person ist ebenfalls männlich, etwa 15 bis 20 Jahre alt, schwarz gekleidet, trägt eine lange Hose und ein Langarmshirt mit weißem Brustaufdruck.

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