Hitze-Hotspot in Brandenburg war am Freitag die Stadt Cottbus. Am bislang heißesten Tag des Jahres seien in der Stadt 36,2 Grad erreicht worden, sagte der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Florian Engelmann. Auf Platz zwei der heißesten Orte lag mit 35,7 Grad die Stadt Baruth (Mark) (Kreis Teltow-Fläming). Potsdam erreichte 35,3 Grad ebenso wie die Messestation in Berlin-Tempelhof. Der DWD gab für Teile Brandenburgs eine Warnung vor extremer Hitze heraus.
Gewitter drohen
Heute soll es am ehesten in der Lausitz noch mal um die 35 Grad heiß werden, wie der DWD-Meteorologe sagte. Es sei in Brandenburg aber auch mit dichter Bewölkung zu rechnen. Vor allem entlang von Oder und Neiße könnten nachmittags und abends kräftige, aber lokal begrenzte Gewitter aufziehen. Sturmböen, Hagel und Starkregen sind laut Vorhersage innerhalb kurzer Zeit möglich. Das könne etwa die Kanalisation mancherorts überfordern, sagte Engelmann. «Aber nach 20 bis 30 Minuten ist der Spuk vorbei.»
Unwetter-Potenzial nimmt am Sonntag zu
Am Sonntag sollen die Gewitter voraussichtlich in der Südosthälfte Brandenburgs kräftiger ausfallen. Laut Vorhersage steigt das Unwetter-Potenzial. «Es wird noch einen Zacken gefährlicher», sagte der Meteorologe. Dann könne es mehr Regen als am Samstag geben, der Wind nehme zu, sagte der Meteorologe. Sturmböen könnten eine Geschwindigkeit von 100 Kilometer in der Stunde erreichen, sagte Engelmann. Bereits am Freitag wurden in Neuruppin im Nordwesten Brandenburgs Straßen überflutet. Einige Bäume kippten laut Feuerwehr um. Kurze Zeit fiel der Strom aus.