37,3 Millionen Euro für CO2-neutrale Fernwärme in Senftenberg

37,3 Millionen Euro für CO2-neutrale Fernwärme in Senftenberg - (Foto: Fernwärme-Leitung (Archiv))
Die brandenburgische Staatskanzlei fördert die Umstellung der Fernwärmeversorgung in Senftenberg mit 37,3 Millionen Euro. Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider (SPD), will den Zuwendungsbescheid am Freitag an die Stadtwerke Senftenberg übergebn, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Mit den Mitteln aus dem Strukturstärkungsprogramm für die Lausitz soll die Wärmeversorgung der Stadt dekarbonisiert werden. Geplant ist der Bau von Wärmeüberträgerstationen, Wärmespeichern und einer etwa zehn Kilometer langen Fernwärmetrasse.
Diese soll Abwärme aus der thermischen Abfallverwertung des Kraftwerks 'Sonne' in Großräschen nach Senftenberg leiten. Durch den Ersatz der bisher überwiegend erdgasbasierten Wärmeerzeugung soll der jährliche CO2-Ausstoß um rund 15.000 Tonnen sinken. Die Gesamtinvestition für das Projekt beläuft sich auf mehr als 43 Millionen Euro.

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