Umfangreiche Durchsuchungen in Berlin gegen organisierte Kriminalität

Umfangreiche Durchsuchungen in Berlin gegen organisierte Kriminalität - (Foto: Polizei (Archiv))
Die Staatsanwaltschaft Berlin und das Hauptzollamt Berlin haben umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt, die sich gegen eine 13-köpfige Tätergruppierung richten. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit. Diese steht im Verdacht, seit mindestens 2022 gewerbsmäßig vietnamesische Arbeitskräfte für die Gastronomie angeworben und dabei gegen das Aufenthaltsgesetz sowie das Strafgesetzbuch verstoßen zu haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Die Beschuldigten sollen die Arbeitskräfte ohne die erforderlichen Aufenthaltstitel beschäftigt und nicht bei der Sozialversicherung angemeldet haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurden insgesamt 39 Durchsuchungsbeschlüsse sowie Vermögensarreste in Höhe von über 5 Millionen Euro erwirkt.
Am Dienstag wurden die Maßnahmen mit Unterstützung von 660 Kräften an verschiedenen Standorten in Berlin vollstreckt. Dabei wurden zahlreiche Unterlagen, digitale Daten und Mobiltelefone sichergestellt, die als Beweismittel dienen sollen. Zudem konnten Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsbedingungen befragt werden. Die Leiterin der Staatsanwaltschaft Berlin betonte, dass die Maßnahmen ein klares Signal gegen die organisierte Kriminalität senden sollen. Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit äußerte sich zu den Einsätzen und hob hervor, dass man entschieden gegen diejenigen vorgeht, die sich auf Kosten der Schwächsten bereichern. Die weiteren Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.

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