Streit in Berlin-Prenzlauer Berg eskaliert zu rassistischer Beleidigung und Körperverletzungen

Streit in Berlin-Prenzlauer Berg eskaliert zu rassistischer Beleidigung und Körperverletzungen - (Foto: Polizeibeamte (Archiv))
Ein Streit zwischen mehreren Personen ist am Freitagvormittag in Berlin-Prenzlauer Berg eskaliert und hat zu rassistischen Beleidigungen sowie wechselseitigen Körperverletzungen geführt. Das teilte die Polizei Berlin mit. Gegen 11:10 Uhr gerieten in der Norwegerstraße Ecke Finnländische Straße laut Polizeiangaben zunächst drei Frauen in einen verbalen Konflikt. Dabei soll eine 49-Jährige ihre gleichaltrige Kontrahentin rassistisch beleidigt haben.
Ein 67-jähriger Begleiter der beleidigten Frau sei ihr zur Hilfe geeilt. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bei denen die tatverdächtige 49-Jährige der anderen Frau gegen die Schulter geschlagen haben soll. Der 67-Jährige brachte laut Polizei zunächst die Angreiferin und dann deren 41-jährige Begleiterin zu Boden. Anschließend soll die 49-Jährige gegen die am Boden liegende Gleichaltrige getreten haben. Die beiden Frauen flohen daraufhin in ein Auto. Der 67-Jährige stellte sich der Polizei zufolge vor das Fahrzeug, um die Flucht zu verhindern, wurde jedoch von der 49-Jährigen angefahren. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Flüchtende wenig später in der Dänenstraße stellen. Alle vier Beteiligten erlitten leichte Verletzungen, verzichteten auf eine ärztliche Behandlung und wurden vor Ort aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Beleidigung auf rassistischer Grundlage führen die Polizeidirektion 1 und der Polizeiliche Staatsschutz.

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