Die Berliner Polizei hat in der vergangenen Nacht in Spandau fünf Personen vorläufig festgenommen, nachdem diese mit einer Waffe gedroht haben sollen. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei den Tatverdächtigen um drei Männer im Alter von 20 und zweimal 18 Jahren, eine 24-jährige Frau und eine 17-jährige Jugendliche.
Gegen 1:40 Uhr befuhren zivile Einsatzkräfte die Charlottenburger Chaussee, als sie von einem Pkw überholt wurden. Dabei richtete der Fahrer eine Waffe auf den Beifahrer des Polizeifahrzeugs.
Die Beamten duckten sich, bremsten ab und folgten dem Fahrzeug. Während der Fahrt sahen sie, wie aus dem Auto heraus eine weitere Person auf Höhe des Polizeigeländes mit der Waffe bedroht wurde.
Polizisten des Abschnitts 22 stoppten den Wagen schließlich an der Kreuzung Ruhlebener Straße und Klosterstraße. Mit gezogenen Dienstwaffen forderten sie die Insassen auf, auszusteigen und sich auf den Boden zu legen. Im Fahrzeug fanden die Beamten drei Spielzeugwaffen, die beschlagnahmt wurden. Der Führerschein des 20-jährigen Fahrers sowie sein BMW wurden ebenfalls sichergestellt. Die beiden Hauptverdächtigen im Alter von 20 und 18 Jahren kamen für erkennungsdienstliche Maßnahmen in Gewahrsam, die anderen drei Personen wurden am Ort entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Spandau: Einsatzkräfte mit Spielzeugwaffe bedroht – Festnahmen
über dts Nachrichtenagentur
19. Juli 2026 - 15:35 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin