Polizei zieht Bilanz zur Versammlungslage am 1. Mai in Berlin

Polizei zieht Bilanz zur Versammlungslage am 1. Mai in Berlin - (Foto: Polizeiauto (Archiv))
Berlin hat am 1. Mai einen weitestgehend störungsfreien Feiertag erlebt. An mehr als 90 Versammlungen nahmen insgesamt über 70.000 Personen teil, wie die Polizei mitteilte. Über 5.300 Einsatzkräfte waren im gesamten Stadtgebiet bis in die frühen Morgenstunden des 2. Mai im Einsatz, unterstützt von mehr als 2.000 Polizisten aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei. Die großen Grün- und Erholungsanlagen waren ganztägig stark besucht. Im Görlitzer Park war die Anzahl der Besucher zeitweise so hoch, dass die Eingänge temporär gesperrt werden mussten.
In Abstimmung mit der Feuerwehr wurden zwei Verletztensammelstellen eingerichtet. Die traditionelle Demonstration der Gewerkschaften startete gegen 11 Uhr auf dem Strausberger Platz und erreichte mit rund 7.100 Teilnehmern den Endplatz am Roten Rathaus. Weitere Versammlungen und Aufzüge verliefen größtenteils störungsfrei, jedoch mussten die Einsatzkräfte während des Abstroms der Teilnehmer insgesamt 87 Freiheitsbeschränkungen durchführen und 121 Strafermittlungsverfahren einleiten. Die Polizeipräsidentin betonte die Wirksamkeit der Deeskalationsstrategie der Polizei.

Anzeigen